3. Zielfindungsseminar, 9.-11.11.2012

IMG 1979 internet3. Zielfindungsseminar

Gekommen sind wir  zum 3. Zielfindungsseminar, und was haben wir gefunden, nix, oder fast nix :-)

Es klingt zwar komisch, aber ehrlich, prinzipiell war es so!

Also, es war so!

Freitagnachmittag, Anreise, freudige Begrüßung (schließlich hatten wir uns zwischen zwei und vier Tagen nicht mehr gesehen) dann lecker Abendbrot und ab ins Seminar.

Zunächst wurden Organisation und Seminarablauf besprochen, dann der thematische Einstieg, bzw. Festlegung der Themen für den folgenden Tag.

Zwei Jahre Zwar-Netzwerk-Gruppe Fröndenberg. Wo stehen wir als ZWARler, wie sind wir aufgestellt, wo wollen wir hin, wo drückt der „Schuh“?

Los ging´s Samstag, 7 Uhr aufstehen (eine echt unchristliche Zeit) 8 Uhr Frühstück, 9 Uhr Seminar. Und weil Christine wusste was ich an Seminaren am meisten liebe,  ging´s gleich los mit Esoterik, was bedeutet „Entführung in die Welt der Mystik“, na super, Augen zu und durch, endlose 10 Minuten folgten.  Allen hat´s gefallen (hamse zumindest gesacht)  :-)

Unsere Themen, Christine startete gleich durch, temperamentvoll wie immer (nur Rolf nickte leicht weg)!

Chancen und Möglichkeiten

  • Wozu wären wir noch fähig
  • Was liegt noch brach
  • Was können wir besser nutzen
  • Was können wir ausbauen

 

Wozu wären wir noch fähig? Uta rollte sofort und unaufgefordert ein Pamphlet mit unseren kürzlich im Basistreffen auf Karton aufgelisteten Aktivitäten aus. Christine verschlug´s die Sprache, nächster Punkt!

Was liegt noch brach? Nix, ZWAR-Fröndenberg hat im Bürgerzentrum ein „gutes Zuhause“ gefunden,  die Basistreffen laufen regelmäßig, seit geraumer Zeit selbst organisiert und übers ganze Jahr gut besucht.  Probleme? Nööö, auch nicht. Ansonsten? Alles gut!

Was können wir besser nutzen? Schweigen, die Liste unserer Ideen ist lang, allein es fehlt die Zeit. (Berufstätige ZWARler können nicht kündigen, denn sie schaffen die finanziellen Rücklagen der ZWAR-Ruheständler / -rentner)

Was können wir ausbauen? Wieder Schweigen, oder siehe Punkt drei!

War´s das? Nein! Denn zwei Punkte wollen wir noch angehen

  • Arbeitskreis Demografischer Wandel, evtl. als interner Arbeitskreis und / oder extern auf politischer Ebene
  • Vernetzung mit anderen ZWAR-Gruppen, z.B. mit den Mendener ZWARlern, hier Ausbau bestehender Kontakte, möglicherweise auch gemeinsames Wochenendseminar

Na geht doch, gehen wir´s an!

Der Sonntag war auch ein echt netter Seminartag, sehr individuelle, wobei zwei ZWARlerinnen sogar beim Apfeldiebstahl im Klostergarten erwischt wurden. Die Äppel sind übrigens sehr lecker!IMG 4521 kl

Christine, danke für´s  Seminar und Deine Begleitung (Christine, auch wenn man Dich vordergründig kaum merkt, so bist Du doch da, -sollte es mal brennen-)! Das Hotel war übrigens echt spitze, auch dafür danke! Danke auch nochmals an Rolf (Rolf, dass wir so schnell selbstständig wurden und Du Dich infolgedessen zurücklehnen konntest, hat Dir sicherlich auch gefallen, oder?) Schön, dass Du da warst, und wir auch weiterhin in Kontakt bleiben!

Und, danke auch an die ZWARler, war gut, hat Spaß gemacht! Und, was wäre ein Seminar ohne Euch, nur Christine und Rolf? :-)

Wieder ein nicht ganz ernst zu nehmender Beitrag  von Jupp S.

Fotos hier

2. Zielfindungsseminar 04. bis 06.11.2011

2. ZWAR-Zielfindungsseminar vom 04. bis 06.11.2011, hier Sundern / Sorpesee, Hotel Seegarten

Ein Beitrag von Josef (Jupp) S. vom 07.11.2011

Siehe Bilder, sind meist besser als Worte und Berichte! Fotos hier;

Aufgrund unseres ersten und so erfolgreichen Zielfindungsseminars vom März diesen Jahres, hinsichtlich Inhalten, Organisation und Wohlfühlatmosphäre, wussten wir diesmal so ungefähr was auf uns zukommt. Und dieses Seminar galt es jetzt zu toppen ! ?

Was uns schon zu Hause und bereits vor der Abfahrt auffiel war das herrliche Wetter mit Wärme und Sonnenschein. Immerhin hatten wir fast Mitte November, eigentlich eine graue Wetterzone. (Christine ließ sich übrigens nicht darauf ein, wie man ein solches Wetter im Voraus planen kannJ )

Wieder sind wir, 21 ZWARler plus 3 Leitungskräfte, mit unseren Privatfahrzeugen, überwiegend in Fahrgemeinschaften, angereist.

Kurz orientiert, d.h. den Hoteleingang gesucht, die Sachen verstaut und wieder nach draußen, weil, nun ja, es war super warmes Sommerwetter. Das etwas über dem Sorpedamm liegende Hotel mit wunderschönem Blick auf die warme farbenprächtige herbstliche Hügellandschaft machte einen guten Eindruck, dazu noch die einladende November-Außen-Gastronomie!

Alle Seminarteilnehmer fanden sich pünktlich ein, ein kurzer Gedankenaustausch und dann doch wieder ins Hotel, obwohl wir eigentlich viel lieber spazieren gegangen wären!

Das Seminar begann, ist das nicht herrlich, mit einem wohlschmeckenden warmen Abendessen mit behaglichem Ambiente in der eichenholzdominierten Hotelgastronomie.

Dann, als (satte) pflichtbewusste ZWARler, ließen wir uns anschließend auch gleich von der Seminarleitung, Christine und Rolf (eigentlich mehr Christine ;-) thematisch einfangen. Ein Schwerpunktthema des Seminars, mit dem Motte Selbstorganisation, war Konfliktbewältigung etc., bezüglich unserer ZWAR-Netzwerk-Gruppe.

Und da fing es bei mir schon an zu haken. Ich, bzw. „meine Irmchen" und ich, wir fühlen uns in unserer Gruppe gut eingebunden, verstanden und echt sauwohl! Gelegentliche geringfügige Unstimmigkeiten wurden zwar registriert, eigentlich aber nicht bewertet und somit als vernachlässigungswürdig erachtet.

In der ersten eingeleiteten Vorstellungs- und „Erwartungsrunde" schien dies meines Erachtens und erfreulicherweise auch allen Teilnehmer so zu sehen, obwohl wir uns auf dem Seminar auch diesen „Misstönchen" widmen wollten.

Der Seminarablauf wurde besprochen, die ZWAR-Gruppen-Bestandsaufnahme abgefragt und die sich daraus ergebenen Themen auf Stellwänden schriftlich fixiert und thematisch als Thema für Samstag festgezurrt.

Persönlich fiel mir noch auf, dass dieses Seminar thematisch gleich durchstartete, zwar mit dem Eingangsthema wie wir uns fühlen, was uns beschäftigt oder sorgt, wo wir als ZWAR-Netzwerk-Gruppe stehen, und wo wir hin wollen. Aber diesmal keine Meditationsübungen. Christine hatte sich scheint´s gemerkt, dass mir als „banausenhafter Realist" dies nicht so liegt: Aber Christine, warum mussten denn dann alle anderen Teilnehmer so darunter leiden?

Alle ZWARler fühlten sich übrigens diesmal auch persönlich sicher und entspannt, Uta hatte ihren Wachhund dabei! Gott sei Dank brauchte dieser Wahnsinnswachhund an allen drei Tagen nicht eingreifen. Ebenfalls blieben auch alle Seminarteilnehmer körperlich völlig unbeschädigt, keine Bisswunden, keine Kratzer!

Nach der ach so anstrengenden Seminar-Arbeitsphase kam dann der erholsame Teil, die seminarintern gern gesehene sogenannte seminarexterne Geselligkeit und das bis so kurz vor Samstag, also bis ca. 23,59 Uhr. Es wurde geklönt, viel und lauthals gelacht, Wasser getrunken und manche haben sogar ein und ein weiteres Bierchen (?) getrunken. Es war ein schöner gemütlicher Abend, unter sich trauenden, also vertrauten Personen!

Samstag ging es nach einem guten Frühstück gleich los. Die gelisteten Themen wurden in uns inzwischen gewohnten Kleingruppen angegangen, Ergebnisse vorgetragen und wieder auf den Stellwänden (verzettelt) verschriftlicht dargestellt, wie z.B.

  • Neue Aktivitäten / Events planen
  • Größere Basisgruppen
  • Mehr aktive Teilnehmer
  • Selbstkritische Betrachtung eigener Aktivitäten
  • Erweiterte Öffentlichkeitsplanung, ZWAR Bekanntheitsgrad vergrößern
  • Neue Mitglieder / Teilnehmer finden
  • Mehr Kontakte zu anderen ZWAR Gruppen
  • Vorbereitung der ZWAR Präsentation gegenüber der Stadtverwaltung. Hier überraschte Wolfgang die ZWARler mit einem EDV-Organigramm, welches im Ausschuß der Stadtverwaltung Arbeit und Aktivitäten der Fröndenberger ZWAR-Gruppe präsentieren soll.
  • Weitere künftige Vorgehensweisen und die Umsetzung gelisteter Aktivitäten waren dann Themen für Samstag.

Die Samstag-Arbeitsphasen wurden unterbrochen durch wohlschmeckende Mahlzeiten des Sterne-Hotels (mit Fernsehkoch) und einem Spaziergang um das untere Staubecken des Sorpesees, in der für einen Novembertag unglaublich warmen Luft eines dieser wunderschönen bunten „Altweibersommertage", mit einer so farbenprächtigen Landschaft wie aus einem Malkasten!

Ein Großteil der Gruppe wollte dann abends noch zu einer Dico-Veranstaltung in die nahegelegene Schützenhalle. Nachdem wir die schwierige Phase der Ausweiskontrolle gemeistert hatten, nahmen wir doch Abstand von dem Rock-Event, da bereits aus dem Schlüsselloch der Eingangstür der Überdruck des Tabakrauches mindestens 10 Meter weit waagerecht und gut sichtbar heraustrat.

Das war aber auch gut so, also zurück zur Gruppe, denn auch dieser Abend war dann vergleichbar mit dem des zuvor beschriebenen Vorabends, und das wiederum mit echt netten Leuten!

Ja Sonntag, wieder ein gutes Frühstück in bekannter Büfettform, Koffer packen, Zimmer räumen und ab in die Seminarräume.

Konkretisiert wurde jetzt beispielsweise die Pressearbeit. Hier sind Ansprechpartner Klaus und Christel, wobei zu veröffentlichende Artikel immer in Absprache mit anderen ZWARlern, vorzugsweise bei Basistreffen, freigegeben werden sollten. Weiterhin soll „Presse" ein sich wiederholender Punkt bei Basistreffen werden.

Weiterhin soll durch die Computergruppe bis März nächsten Jahres ein Flyer der Fröndenberger ZWARler erstellt werden, hier ist Ansprechpartner Hans-Jürgen. Der Flyer sollte auf der Zukunftsmesse präsentiert und verteilt werden. Anzustreben wäre hier ein eigener ZWAR Stand.

Konkret kamen mehrere neue Aktivitäten mit Ansprechpartnern / Organisatoren zur Diskussion, weiteres hierzu auf unseren Basistreffen.

Künftige Basistreffen sollen atmosphärisch aufgepeppt werden, um ein angenehmeres Klima mit Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Christel, Inge und Michael wollen sich dem zum nächsten Basistreffen annehmen.

Die Moderation sollte auf mehreren Schultern verteilt sein. Uta und Jupp sollen diese Aufgabe schwerpunktmäßig übernehmen, als Springer aber auch Edda, Inge und Wolfgang, möglicherweise finden sich noch weitere Moderatoren. Wie bei allen ZWAR Aktivitäten gilt auch hier Freiwilligkeit und dies ohne jeglichen Anspruch auf Professionalität!

Auch soll der Ideentresor geöffnet, erweitert, bearbeitet werden, zumindest mehr Beachtung finden.

Resultat; es gibt viel es zu tun, jeder nach seinen Fähigkeiten, Möglichkeiten, besonders entsprechend seinem persönlich gewollten Engagement!

Ein wichtiges, eigentlich auch überraschendes Ergebnis des Seminars war die ganz reale Feststellung;

  • dass die Mitglieder der Zwar-Gruppe Fröndenberg fast zu 100 % aus zugezogenen Fröndenberger Bürgern besteht,
  • dass viele trotz ZWAR in Fröndenberger Vereinen, kirchlichen oder anderen sozialen Organisationen ebenfalls ehrenamtlich tätig sind,
  • und dass nach Befragung, zumindest von den Seminarteilnehmern, niemand wegen seiner „ZWAR Zugehörigkeit" aus einem Fröndenberger Verein ausgetreten oder nicht eingetreten ist!
  • Somit muss die politisch geäußerte Befürchtung, dass ein ZWAR-Netzwerk in Fröndenberg Fröndenberger Vereine in ihrer Existenz gefährdet oder gar „ausblutet" ganz klar verneint werden!

Zudem wurde festgestellt, dass ZWAR-Fröndenberg in aller Regel der Kommune keine Kosten verursacht, ZWARler tragen ihre Kosten selbst!

Zum Abschluss des Seminars überraschte Christine noch mit einer Aktion, bei der die Teilnehmer auf ihrem Rücken einen aufgeklebten Zettel trugen, auf den wiederum andere ZWARler, quasi anonym, schrieben, was ihnen besonders an diesem „Zettelträger" gefällt. Danke übrigens den Personen, die mir „auf den Rücken" schrieben J !

Und jetzt nochmals zur Eingangsfrage, war das erste Seminar zu toppen? Nein war es nicht, beide Seminare waren gleichwertig super! (Warnung; Christine, wir kommen wieder!)

Zum Schluß gilt wiederum unser Dank den Gestaltern dieses Seminars, im Besonderen Christine, aber auch allen Teilnehmern die zum Gelingen dieses erfolgreichen Seminars beigetragen haben.

Unser, also Irmgards und mein persönlicher Dank gilt auch sehr vielen ZWARlern, auch oder gerade wegen vieler intensiver auch kleiner und doch so vertrauensvoller Kontakte mit- und untereinander! Ich glaube, uns ist mancher ZWARler Freund und/oder Freundin geworden, obwohl wir gerade mit diesen Begriffen sehr geizen!

Josef (Jupp) S.

Zielfindungsseminar Herbst 2011

Für das 2. Zielfindungsseminar im Herbst 2011steht der neue Termin nun fest: Freitag, 04. - 06.November 2011

Wer mitfahren möchte, bitte eine Anmeldung an Christine Senders oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bitte nicht so lange mit der Anmeldung warten, damit das Hotel gebucht werden kann.

Weitere Details beim Basistreffen.

Zielfindungsseminar März 2011

ZWAR-Zielfindungsseminar vom 18. bis 21.03.2011, hier Meschede, Hotel Hennedamm

Ein Beitrag von Josef S.

Eine Diashow findet Ihr hier

Mit gemischten Gefühlen sind wir zum ZWAR-Zielfindungsseminar gefahren. Wir wussten nicht was uns so erwartet; kommen wir mit den Teilnehmern zurecht, liegen uns die „Referenten“, können wir uns so öffnen, preisgeben, so wie in Vorgesprächen zum Seminar angesprochen?

Mit diesen und weiteren Fragen haben wir uns teils skeptisch auf die Reise gemacht und, um es schon vorweg zu nehmen, wir sind begeistert wieder nach dem Seminar nach Hause gefahren. Alle Bedenken waren überflüssig. Es war echt ein Spitzenseminar, hinsichtlich Teilnehmern, Seminarbegleitung, Inhalten, Unterbringung, Verpflegung, auch kostenmäßig, sogar wettermäßig bei herrlichem Sonnenschein! Das Seminar tat unserem physischen und psychischem Wohlbefinden extrem gut!

Mit privaten PKW`s sind wir alleine oder als Fahrgemeinschaft angereist, alle Teilnehmer waren pünktlich, die Seminarbegleitung war schon da, der Seminarraum vorbereitet. Das gebuchte Hotel Hennedamm liegt unterhalb des Hennedamm´s, es macht schon von außen einen guten Eindruck. Eigentlich wären wir lieber sofort spazieren gegangen, die Sonne schien nach dem langen Winter so herrlich und war schon angenehm warm. Hier schien sich schon das Sprichwort zu bewahrheiten, wenn Engel reisen … Aber korrekt wie wir sind (?), gingen wir doch gleich ins Hotel und bekamen unsere Zimmer zugewiesen. Einige Einzelzimmer befanden sich im Haupthaus, die Doppelzimmer waren im Nebenhaus, schön und großzügig ausgestattete Appartements, mit herrlichem Blick auf Meschede oder die sauerländische Hügellandschaft.

Weiterlesen

Schnell waren die paar Sachen eingeräumt, ein schweifender Blick aus dem Fenster und ab ins Seminar.

Wie wir es von unseren Basistreffen her kannten, war der Seminarraum vorbereitet, das Auge nahm bekannte Gesichter bzw. Personen wahr, und siehe da, schon stellte sich ein Vertrauensverhältnis ein, dass, noch intensiviert, uns das ganze Seminar über begleitete.

Der Seminarrahmen wurde vorgestellt, anschließend stellten sich die teilnehmenden ZWARler mittels grob auf Papier skizziertem Lebenslauf vor, auch Beruf, Hobbys und letztendlich sogar noch das Lieblingstier in das man sich möglicherweise gerne verwandeln würde. Es war eine lustige Runde und schon jetzt so geprägt durch gegenseitiges Vertrauen, auch Respekt, als würde man sich bereits seit Jahren kennen, eine eigenartige Situation, sehr angenehm!

Die ersten beiden Seminarstunden gingen wie im Flug vorbei, dann ging`s zum Abendessen, Menüwahl, gut angerichtet und wohlschmeckend, der Abend klang aus als netter Klönabend!

Am nächsten Morgen, nach angenehmer Nacht im bequemen Zimmer / Appartement, gab es dann ein gut dekoriertes und reichhaltiges Frühstück in Buffetform. Sehr angenehm wieder Ambiente und natürlich die frühstückenden ZWARler! Alle, wie mir schien, gut gelaunt und offensichtlich ausgeschlafen. Das zweite gut belegte Brötchen war neben der auch guten Portion Rührei eigentlich schon zu viel, nun ja, zu Hause schmeckt es auch nicht schlecht, aber wer verfügt schon morgens über so ein reichhaltiges Buffet?

Ach ja, zum Seminar, das ging gleich los mit „mystischen Bewegungen und gelenkten Gedanken“, es schien allen zu gefallen (mir nicht ganz, ich relitätsorientierter Ignorant).

Vier Nachkömmlinge hatten jetzt noch die Gelegenheit sich vorzustellen und somit unter unseren Vertrauensschirm zu schlüpfen.

Das erste gestellte Thema; Unsere ZWAR-Grppen, was spricht mich besonders an, was nicht, was will ich verändern, was will ich zukünftig.

Es ging los in Kleingruppen, es wurde locker themenorientiert (oder auch nicht) diskutiert, die Ergebnisse wieder mit großen Lettern zu Papier gebrach und anschließend wechselseitig im Plenum vorgestellt. Die Ergebnisse waren interessant, komischerweise in allen Gruppen schwerpunktmäßig sehr ähnlich, wen wundert´s, denn unsere Interessenlagen bei ZWAR sind doch sehr ähnlich gelagert. Auf die Ergebnisse einzeln einzugehen wäre hier zu aufwändig, seht Euch die Fotos an, hier steht´s geschrieben!

Herrlich war es, übrigens während des gesamten Seminars, dass unsere Kleingruppendiskussionsrunden auch draußen bei angenehmem Sonnenschein stattfanden, sogar mit kurzen Wanderungen u.a. auch über die Henne-Staumauer.

Das Mittagessen, und hier fange ich wieder an zu schwärmen …., zu Hause schmeckt es mir auch gut, meistens jedenfalls!

Einige machten dann Mittagsschlaf, die Mehrheit jedoch eine Wanderung am Stausee, mit Cappuccino auf der sonnigen Terrasse eines benachbarten Wellnesshotels. So ein Seminar macht echt Freude!!

Nachmittags ging es dann mit neuer Aufgabenstellung, wieder mit kleinen Fußwanderungen im Sonnenschein und anschließender Darstellung im Seminarraum weiter.

Die vorgegebenen Fragen waren: Wenn ich an mein Älterwerden hier in Fröndenberg denke; dann habe ich bzw. finde ich vor; dann brauche ich bzw. wünsche ich mir; wen oder was brauche ich dazu; erste Schritte zur konkreten Umsetzung sind ….

Auch hier wieder sehr interessante Ergebnisse, teils in den Kleingruppen wieder ähnlich gelagert, teil aber auch, je nach Hintergrund oder Interessenlage einzelner ZWARler, auch stark abweichend. In der anschließenden Diskussion wurde dann schon sehr konkret und auch detailliert vorgetragen. Die grobe schriftliche Auswertung hierzu, siehe hier wieder die dazugehörenden Fotos.

Nun wieder das herrlich warme Abendessen, ich möchte mich nicht wiederholen, oder?

Am Samstagabend wurde dann wieder geklönt, über die Getränke brauche ich wohl nicht zu berichten. Dazu gab es noch in einem Nebenraum unsere ZWARler-Disco mit guter dem Tanzschritt angepasster Musik, manchmal erklang aber auch aus dem Laptop „unsere Musik“ wobei mehrere Twisteinlagen, meist Soloeinlagen, hier bis zum Boden kredenzt wurden. Hätte ich die Sache mit dem Scheiß Meniskus nicht, dann hätte ich auch (wahrscheinlich) mitgetwistet. Aber meine Gesundheit hat nun mal Vorrang (ha-ha).

Die Nacht zum Sonntag war dann etwas kürzer, einigen schmerzten die Knochen (mir nicht), das Frühstück wurde eingenommen wie bereits oben erwähnt, im Seminarraum waren dann alle wieder frisch!

Wieder dieser einführende mystische Tanz, alle bedauerten mich, aber ich habe echt gelächelt.

In den Vormittagsstunden haben wir uns mit den Ergebnissen unserer Seminarthemen beschäftigt und wie wir zukunftsorientiert unsere Ideen umsetzen oder auf den Weg bringen wollen. Interessant war auch, wir wertschätzend wir mit unseren unterschiedlichen Gedankengängen und Ansätze umgegangen sind. Ich bin überzeugt, dass wir ZWAR nicht Fröndenberg oder die Welt verändern werden. Aber wir werden wahrscheinlich, jeder an seinem Platz und seinen Fähigkeiten entsprechend, doch zukunftsorientiert und zum Wohle unserer Mitmenschen, die eigene Person eingeschlossen, auch unserer Umgebung oder Umwelt etc., manchen Weg anders gehen und manche Aufgabe neu angehen, evtl. ganz anders, oder auch intensiver.

Danke den Gestaltern des Seminars und besonders auch den Teilnehmern, alleine schon wegen des so intensiven und vertrauensvollen Umganges aller miteinander!