Zielfindungsseminar März 2011

ZWAR-Zielfindungsseminar vom 18. bis 21.03.2011, hier Meschede, Hotel Hennedamm

Ein Beitrag von Josef S.

Eine Diashow findet Ihr hier

Mit gemischten Gefühlen sind wir zum ZWAR-Zielfindungsseminar gefahren. Wir wussten nicht was uns so erwartet; kommen wir mit den Teilnehmern zurecht, liegen uns die „Referenten“, können wir uns so öffnen, preisgeben, so wie in Vorgesprächen zum Seminar angesprochen?

Mit diesen und weiteren Fragen haben wir uns teils skeptisch auf die Reise gemacht und, um es schon vorweg zu nehmen, wir sind begeistert wieder nach dem Seminar nach Hause gefahren. Alle Bedenken waren überflüssig. Es war echt ein Spitzenseminar, hinsichtlich Teilnehmern, Seminarbegleitung, Inhalten, Unterbringung, Verpflegung, auch kostenmäßig, sogar wettermäßig bei herrlichem Sonnenschein! Das Seminar tat unserem physischen und psychischem Wohlbefinden extrem gut!

Mit privaten PKW`s sind wir alleine oder als Fahrgemeinschaft angereist, alle Teilnehmer waren pünktlich, die Seminarbegleitung war schon da, der Seminarraum vorbereitet. Das gebuchte Hotel Hennedamm liegt unterhalb des Hennedamm´s, es macht schon von außen einen guten Eindruck. Eigentlich wären wir lieber sofort spazieren gegangen, die Sonne schien nach dem langen Winter so herrlich und war schon angenehm warm. Hier schien sich schon das Sprichwort zu bewahrheiten, wenn Engel reisen … Aber korrekt wie wir sind (?), gingen wir doch gleich ins Hotel und bekamen unsere Zimmer zugewiesen. Einige Einzelzimmer befanden sich im Haupthaus, die Doppelzimmer waren im Nebenhaus, schön und großzügig ausgestattete Appartements, mit herrlichem Blick auf Meschede oder die sauerländische Hügellandschaft.

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Schnell waren die paar Sachen eingeräumt, ein schweifender Blick aus dem Fenster und ab ins Seminar.

Wie wir es von unseren Basistreffen her kannten, war der Seminarraum vorbereitet, das Auge nahm bekannte Gesichter bzw. Personen wahr, und siehe da, schon stellte sich ein Vertrauensverhältnis ein, dass, noch intensiviert, uns das ganze Seminar über begleitete.

Der Seminarrahmen wurde vorgestellt, anschließend stellten sich die teilnehmenden ZWARler mittels grob auf Papier skizziertem Lebenslauf vor, auch Beruf, Hobbys und letztendlich sogar noch das Lieblingstier in das man sich möglicherweise gerne verwandeln würde. Es war eine lustige Runde und schon jetzt so geprägt durch gegenseitiges Vertrauen, auch Respekt, als würde man sich bereits seit Jahren kennen, eine eigenartige Situation, sehr angenehm!

Die ersten beiden Seminarstunden gingen wie im Flug vorbei, dann ging`s zum Abendessen, Menüwahl, gut angerichtet und wohlschmeckend, der Abend klang aus als netter Klönabend!

Am nächsten Morgen, nach angenehmer Nacht im bequemen Zimmer / Appartement, gab es dann ein gut dekoriertes und reichhaltiges Frühstück in Buffetform. Sehr angenehm wieder Ambiente und natürlich die frühstückenden ZWARler! Alle, wie mir schien, gut gelaunt und offensichtlich ausgeschlafen. Das zweite gut belegte Brötchen war neben der auch guten Portion Rührei eigentlich schon zu viel, nun ja, zu Hause schmeckt es auch nicht schlecht, aber wer verfügt schon morgens über so ein reichhaltiges Buffet?

Ach ja, zum Seminar, das ging gleich los mit „mystischen Bewegungen und gelenkten Gedanken“, es schien allen zu gefallen (mir nicht ganz, ich relitätsorientierter Ignorant).

Vier Nachkömmlinge hatten jetzt noch die Gelegenheit sich vorzustellen und somit unter unseren Vertrauensschirm zu schlüpfen.

Das erste gestellte Thema; Unsere ZWAR-Grppen, was spricht mich besonders an, was nicht, was will ich verändern, was will ich zukünftig.

Es ging los in Kleingruppen, es wurde locker themenorientiert (oder auch nicht) diskutiert, die Ergebnisse wieder mit großen Lettern zu Papier gebrach und anschließend wechselseitig im Plenum vorgestellt. Die Ergebnisse waren interessant, komischerweise in allen Gruppen schwerpunktmäßig sehr ähnlich, wen wundert´s, denn unsere Interessenlagen bei ZWAR sind doch sehr ähnlich gelagert. Auf die Ergebnisse einzeln einzugehen wäre hier zu aufwändig, seht Euch die Fotos an, hier steht´s geschrieben!

Herrlich war es, übrigens während des gesamten Seminars, dass unsere Kleingruppendiskussionsrunden auch draußen bei angenehmem Sonnenschein stattfanden, sogar mit kurzen Wanderungen u.a. auch über die Henne-Staumauer.

Das Mittagessen, und hier fange ich wieder an zu schwärmen …., zu Hause schmeckt es mir auch gut, meistens jedenfalls!

Einige machten dann Mittagsschlaf, die Mehrheit jedoch eine Wanderung am Stausee, mit Cappuccino auf der sonnigen Terrasse eines benachbarten Wellnesshotels. So ein Seminar macht echt Freude!!

Nachmittags ging es dann mit neuer Aufgabenstellung, wieder mit kleinen Fußwanderungen im Sonnenschein und anschließender Darstellung im Seminarraum weiter.

Die vorgegebenen Fragen waren: Wenn ich an mein Älterwerden hier in Fröndenberg denke; dann habe ich bzw. finde ich vor; dann brauche ich bzw. wünsche ich mir; wen oder was brauche ich dazu; erste Schritte zur konkreten Umsetzung sind ….

Auch hier wieder sehr interessante Ergebnisse, teils in den Kleingruppen wieder ähnlich gelagert, teil aber auch, je nach Hintergrund oder Interessenlage einzelner ZWARler, auch stark abweichend. In der anschließenden Diskussion wurde dann schon sehr konkret und auch detailliert vorgetragen. Die grobe schriftliche Auswertung hierzu, siehe hier wieder die dazugehörenden Fotos.

Nun wieder das herrlich warme Abendessen, ich möchte mich nicht wiederholen, oder?

Am Samstagabend wurde dann wieder geklönt, über die Getränke brauche ich wohl nicht zu berichten. Dazu gab es noch in einem Nebenraum unsere ZWARler-Disco mit guter dem Tanzschritt angepasster Musik, manchmal erklang aber auch aus dem Laptop „unsere Musik“ wobei mehrere Twisteinlagen, meist Soloeinlagen, hier bis zum Boden kredenzt wurden. Hätte ich die Sache mit dem Scheiß Meniskus nicht, dann hätte ich auch (wahrscheinlich) mitgetwistet. Aber meine Gesundheit hat nun mal Vorrang (ha-ha).

Die Nacht zum Sonntag war dann etwas kürzer, einigen schmerzten die Knochen (mir nicht), das Frühstück wurde eingenommen wie bereits oben erwähnt, im Seminarraum waren dann alle wieder frisch!

Wieder dieser einführende mystische Tanz, alle bedauerten mich, aber ich habe echt gelächelt.

In den Vormittagsstunden haben wir uns mit den Ergebnissen unserer Seminarthemen beschäftigt und wie wir zukunftsorientiert unsere Ideen umsetzen oder auf den Weg bringen wollen. Interessant war auch, wir wertschätzend wir mit unseren unterschiedlichen Gedankengängen und Ansätze umgegangen sind. Ich bin überzeugt, dass wir ZWAR nicht Fröndenberg oder die Welt verändern werden. Aber wir werden wahrscheinlich, jeder an seinem Platz und seinen Fähigkeiten entsprechend, doch zukunftsorientiert und zum Wohle unserer Mitmenschen, die eigene Person eingeschlossen, auch unserer Umgebung oder Umwelt etc., manchen Weg anders gehen und manche Aufgabe neu angehen, evtl. ganz anders, oder auch intensiver.

Danke den Gestaltern des Seminars und besonders auch den Teilnehmern, alleine schon wegen des so intensiven und vertrauensvollen Umganges aller miteinander!